Viel mehr als nur eine Trampolinhalle: Das Jump and Climb am Untreusee Hof

Springen, Klettern, Ball spielen : Das Jump & Climb am Untreusee Hof bietet so viel mehr als eine einfache Trampolinhalle. Für kleine Besucher ist sie ein Abenteuer. Für große Gäste eine echte Alternative zum Sportstudio. Dabei ist die Kombination der actionreichen Angebote in dem Gebäude einzigartig in Deutschland. Bloggerin Jennifer Müller hat das Jump and Climb mit ihren beiden Kindern schon einmal vorgetestet und erstattet im heutigen Beitrag Bericht.

 

Meine Kinder haben die Schuhe schneller ausgezogen, als Julian “Kommt rein!” sagen kann. Kein Wunder: Ein exklusiver Testbesuch der nahezu fertigen Jump & Climb-Halle am Untreusee noch vor seiner Eröffnung ist ein echtes Highlight für die beiden. Und auch ich beeile mich, einzutreten und mich neugierig umzusehen, denn ich bin mir sicher, dass wir hier noch viel Zeit verbringen werden.

 

Die perfekte Ergänzung zu Kletterpark, Drachenbootverleih und Labyrinth

Der 22-jährige Julian wird uns heute durch die neue Halle führen. Er ist einer der Söhne der Familie Goldmann – Die Familie, die unser Hofer Land um so viele abenteuerliche Freizeitangebote reicher macht. Denn auch Kletterpark, Labyrinth und Drachenbootverleih am Untreusee gehören den Unternehmern. Diese sind dabei echte Vorreiter in Sachen Freizeitaction: Der Kletterpark war zu seiner Eröffnung der erste in ganz Bayern und der fünfte in Deutschland. Die Kombination aus Climb- , Jump- und Soccerarea des neuen Jump & Climb ist in Deutschland sogar einmalig.

 

Julian bringt den Kindern spezielle Anti-Rutsch Socken zum Trampolin springen. Die beiden brechen augenblicklich ihren eigenen Rekord im Socken anziehen. Dann sprinten sie auch schon los und fliegen über die Trampoline. Unser Gastgeber lächelt sichtlich stolz. Er ist in dieses Business hineingewachsen. Insgesamt drei Generationen kümmern sich inzwischen um die spaßversprechenden Anlagen. Und eine Menge Mitarbeiter, die jetzt auch wetterunabhängig,  ganzjährig arbeiten können. Das freut Julian. “Außerdem können wir unseren Gästen bei schlechtem Wetter eine Alternative bieten, wenn sie eigentlich den Kletterpark gebucht haben. Jetzt kann man hier her ausweichen.”

Während die Kinder vergnügt quietschen, sehe ich mich noch ein wenig im Eingangsbereich um. Zu meiner rechten entsteht gerade ein kleines Bistro. “Flammkuchen, Hot Dogs, Eis, Kuchen, Pommes und Chicken Nuggets wird es hier geben”, erklärt mir Julian. Als Erwachsener kann man sich also theoretisch auch eine Kaffeepause gönnen, während die Kleinen sich austoben. Ab einem Alter von sechs Jahren dürfen sie die Halle alleine nutzen. Kleinere Gäste ab vier brauchen eine Begleitung. Ob man sich das Abenteuer als Erwachsener allerdings entgehen lassen möchte, bezweifle ich. Und auch Julian betont die vielen körperlichen Benefits eines solchen Angebots. Denn natürlich wirkt das alles wie ein riesiger Abenteuerspielplatz, jedoch sehe ich bereits an den leicht verschwitzten Gesichtern meiner Kinder, dass man hier eine echte Alternative zum Fitnessstudio hat.

Fitness, Fettreduktion und Stressabbau durch Trampolinspringen

Unser Gastgeber hat für seine Bachelorarbeit kürzlich die gesundheitlichen Vorteile des Trampolinspringens studiert und gibt mir ein paar Auszüge preis: “Beim Trampolinspringen werden etwa 400 Muskeln beansprucht. Beine, Arme und Bauch sind dabei in Bewegung. Man hat in der Sportwissenschaft herausgefunden, dass 10 Minuten Trampolinspringen so effektiv sind, wie 30 Minuten Joggen.” Dabei sei der Sport nicht nur gelenkschonender als das Laufen, sondern reduziere häufiger Fett und baue dabei Aggressionen und Stress ab. Ich bin beeindruckt. Und möchte noch hinzufügen, dass vermutlich kein Jogger der Welt während seiner Runden so herzhaft lacht, wie meine Kinder, die gerade versuchen, einen Ball im Basketballkorb über einem Trampolin zu versenken.

Allein, mit Freunden oder als Firmenevent: Per Online Buchung ist der Platz sicher

Wir wandern ein Stück weiter nach hinten, während mir Julian das Buchungssystem erklärt. “Man kann spontan vorbei kommen oder – wenn man seinen Platz sicher haben möchte – im Vorfeld über unser Online-Buchungssystem reservieren. Hier sieht man auch gleich, welche Zeiten noch frei sind. Zum Trampolinspringen und Fußball kann man zwischen 60, 90 und 120 Minuten wählen, beim Klettern jeweils 60 Minuten. Es gibt aber auch Pakete. Zum Beispiel für Kindergeburtstage, aber auch für Firmenevents. Dafür bieten wir dann auch extra Räume an, die die Gruppen nutzen können.” Die Räume im hinteren Bereich zeigt er uns jetzt. Sie sind gemütlich und modern eingerichtet. Es gibt Tische und Stühle und jeder Raum hat seinen eigenen Flatscreen. Der Raum für die Firmenevents ist der größte. Bis zu 80 Personen finden hier Platz. Für den Betriebsausflug der besonderen Art kann man sogar sein individuelles Catering buchen. Große Glastüren führen nach draußen auf eine Terasse.

 

Klettern auf 26 Routen im Clip and Climb Bereich

Unsere nächste Station ist der Clip-& Climb- Bereich. Die Kinder werden mit passenden Klettergurten ausgestattet, dann begeben wir uns zu den bunten Säulen. Julian erklärt geduldig das Sicherungssystem. Vor jeder Säule liegt eine weiche Matte, die man hochheben muss, um sich am Sicherungsseil zu befestigen. Die Anwendung ist unkompliziert und nach ein paar Clips haben die Kinder den Trick raus. Sofort beginnen sie, die hohen Türme zu erklimmen. Dabei starten sie kleine Wettkämpfe. Tafeln an den Säulen beschreiben zusätzlich ein Punktesystem, wonach man die Herausforderung noch steigern kann, indem man nur bestimmte Griffe benutzt. Eine der Routen existiert gleich in doppelter Ausführung. Per Knopfdruck kann man hier beim Start einen Timer einschalten, der die Zeit zählt, bis man oben angekommen erneut auf den Button haut. Die Kinder haben sicht- und hörbare Freude daran, alles auszuprobieren. Besonders spannend finde ich den Dark Tower, den mein Sohn jetzt erklimmt. Hier kann man einen Turm von innen und in der Dunkelheit erklettern.

 

Julians Bruder, der 17-jährige Philipp, stößt zu uns und wir beobachten gemeinsam das Treiben. “Philipps Rekord für die Route liegt bei 10 Sekunden. Er hält damit die Bestzeit”, verkündet Julian stolz. Dann zeigt er mir eine Videoaufnahme. Und Tatsache: Sein kleiner Bruder fliegt die Route förmlich nach oben. Die Kindheit der Brüder muss aufregend gewesen sein. Welches Kind würde nicht von einem derart spannenden Privatspielplatz träumen?

Meine Geschwisterkinder jedenfalls sind Feuer und Flamme, ganz besonders, als es jetzt an die acht Meter hohe Freefall-Rutsche geht. Um sie zu nutzen, bekommt mein Sohn einen speziellen Anzug an, in dem er regelrecht verschwindet. Mit seinen 125 Centimetern ist er gerade groß genug, um sie testen zu dürfen. Die Brüder erklären ihm das Prinzip. “Du musst dich an der Stange mit beiden Händen festhalten und die Arme ganz lang ausstrecken. Dann ziehen wir dich hoch, bis du Stopp sagst, und wenn du loslässt, verschränkst du die Arme vor deinem Körper.” Tochter und Sohn wollen jetzt sofort Mut beweisen. “Ich trau mich bis drei Meter!”, schreit die Große. “Ich trau’ mich bis vier!”, der Kleine. Julian schmunzelt, weil er weiß, dass die Rutsche einen echten Adrenalin-Kick bereithält. “Ganz oben steht man ja senkrecht in der Luft. Da glaubt man wirklich, man fällt einfach vornüber. Auch wenn das physikalisch nicht möglich ist.”

Julian erklärt mir noch, wie die Soccerarea funktionieren wird: “Man kann ganz normal Fußball miteinander spielen, wir haben aber auch Soccerbubbles, in denen man spielen kann.” Das Ballspiel kann damit um riesengroße Airbags erweitert werden, die man sich um den eigenen Körper stülpt. Voller Körpereinsatz dürfte damit nicht zu schmerzerfüllten sondern zu vergnügten Schreien führen. Was für ein abwechslungsreiches Angebot!

Nach einer Stunde muss ich mir etwas ausdenken, um meine Kinder hier wieder rauszubekommen. Das ist gar nicht so einfach, aber nach wenigen zwölf Anläufen ziehen sie tatsächlich ihre Schuhe an – wenn auch absolut widerwillig. Ich kann es verstehen und freue mich, das nächste mal auch selbst mitmachen zu können.

Beim Verabschieden spreche ich Julian nochmal auf sein besonderes Aufwachsen in diesem Business an. Mir ist klar, dass es hier nicht nur um Spaß, sondern inzwischen eben auch um eine Menge Verantwortung für die Brüder geht. Doch Beschwerden hört man von dem zielstrebigen jungen Mann keinesfalls. Ganz im Gegenteil. Er schätzt die Leistung seiner Familie offensichtlich sehr und ist dabei selbst höchst motiviert: “Klar haben wir unsere Ferien auf der Baustelle verbracht”, zuckt er mit den Schultern. Doch fügt er ganz selbstverständlich hinzu: “Aber wenn man was schafffen will, muss man sich eben dafür ins Zeug legen.”

Auf dem Heimweg sind wir sehr dankbar für eine Familie, die unsere Region mit ihrer Schaffenskraft auf diese schöne Art aufwertet. Und natürlich beschließen wir einstimmig, schon bald wieder herzukommen.

 

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Jump and Climb

Am Lindenbühl 12
95030 Hof

E-Mail: info@jumpandclimb.de
Telefon: 09281 / 818 636 2

Website und Buchung: www.jumpandclimb.de

Öffnungszeiten

Montag: geschlossen
Dienstag: 15.00 – 20.00
Mittwoch: 15.00 – 20.00
Donnerstag: 15.00 – 20.00
Freitag: 14.00 – 21.00
Samstag: 10.00 – 21.00
Sonntag: 10.00 – 20.00

Und in den bayerischen Schulferien sowie Feiertagen täglich von 10:00 – 21:00 Uhr

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Jennifer Müller