Mountainbiken: Fühl den Flow im Frankenwald!

Ein Flow Trail in Schwarzenbach am Wald bereichert das Angebot für Mountainbiker im Hofer Land. Stadt.Land.Hof hat den Hofer Mountainbike-Blogger Bernd Müller eingeladen, die neue Attraktion am Döbraberg vorab zu testen. Er nimmt Euch mit auf den Trail im Frankenwald und erzählt Euch hier von seinem Erlebnis.

Hier zeigt sich: In der Waldhauptstadt 2022 findet man im Wald auch Freizeitspaß und Bike-Vergnügen.

Fühl den Flow beim Mountainbiken im Frankenwald!

Voller Vorfreude tauchst du in den neuen MTB-Flow-Trail im Frankenwald ein. Durch geschmeidige Kurven geht‘s hinab ins Eisenbachtal am Döbraberg: sanftes Gefälle, keine Wurzeln, keine Steine. Du spürst das konstant federnde Auf und Ab deines Mountainbikes und erreichst ein gleichmäßiges Tempo. Du fährst konzentriert, aber nicht verkrampft, deine Fahrtechnik passt sich wie von selbst an, du schmiegst dich mit deinem Bike wie auf Schienen an den brettebenen Trail. Und dann lässt du es laufen, denn du fühlst … den Flow!

Traumhafter Mountainbike-Trail im Frankenwald: Anleger, Steilkurven, Sprünge, Bodenwellen und jede Menge Flow

Vor euch liegen stattliche 1,7 km Singletrail mit einer Höhendifferenz von 110 Metern, wunderbar am westlichen Hang des Eisenbachtals gelegen. Eine sanfte, bis zu einem Meter breite, angenehm wellige Achterbahn schlängelt sich durch ein reizvolles Kurvendesign elegant ins Tal. Am Einstieg des Trails dominieren die Anleger mit ihren moderaten Steilkurven. Sehr abwechslungsreich gebaut, mal enger, mal mit größerem Abstand. Keine Angst, ihr lernt schnell und intuitiv, wie ihr diese Passagen mit der passenden Technik und Geschwindigkeit am besten nehmt. Ja, ihr könnt euer Mountainbike auch waagrecht legen und euch von der Fliehkraft in die Kurve drücken lassen. Sprünge sind optional angelegt, das heißt, ihr könnt abheben oder diese Elemente umfahren.

“Keine Angst, ihr lernt schnell, wie ihr diese Passagen des Trails mit der passenden Technik und Geschwindigkeit am besten nehmt.”
Mountainbike-Blogger Bernd Müller hat den Flow-Trail getestet.

Nach unten hin häufen sich die Bodenwellen: Der Trail verläuft nun überwiegend naturbelassen auf schmalen Waldpfaden mit kurzen hügeligen Abstechern in den Berghang. Der ebene Untergrund wirkt auf den oberen breiteren Teilstücken sehr fest und griffig, nach unten hin eher erdig und weicher, aber durchgehend sehr gut befahrbar. So hält sich das breite Grinsen auf deinem Gesicht auf jeden Fall bis zum Ende des Trails. Er mündet am Abzweig ins Rodachtal in einen kleinen, aber feinen MTB-Trainingsparcours. Zurück zum Ausgangspunkt des Flow-Trails kurbelt ihr die gut 100 Höhenmeter auf Forstwegen mit moderater Steigung nach oben.

Mountainbike-Zentrum Döbraberg: Rundkurse, Bike Fun Trails, Trainingsparcours und der neue Flow-Trail

Den Einstieg zum Flow-Trail findet ihr am gut ausgeschilderten Parkplatz „Mountainbikezentrum Döbraberg“ in Schwarzenbach am Wald. Die neu angelegte Downhill-Strecke passt ideal zum bereits bestehenden Wegenetz. Dazu gehören die MTB-Rundkurse 4, 5, 6 und die Tour 7, die rund um den Döbraberg führt sowie eine Extra-Tour „Auf dem Holzweg“. Auf den „Bike Fun Trails“, einem Areal mit mehreren Single Trails und einem Übungsparcours, ebenfalls im Eisenbachtal gelegen, könnt ihr nach Herzenslust an eurer Fahrtechnik feilen. Seid ihr mit eurem Nachwuchs unterwegs, bietet euch die 12km lange Familien-MTB-Tour einen interessanten Einstieg in die Mountainbike-Welt des Frankenwalds.

„Der neue Trail ist wirklich klasse. Wir werden diese flowige Abfahrt aber auch die kniffligen Singletrails immer in unsere Mountainbike-Touren rund um den Döbraberg einbauen.“
Frank Mayerbüchler und Willi Wehner, Mountainbiker aus der Region

Der Flow-Trail eignet sich für Einsteiger und für fortgeschrittene Mountainbiker. Er steht allen privaten Nutzern kostenlos zur Verfügung und ist von April bis Oktober befahrbar. Es gibt zahlreiche Sicherheitshinweise des Anbieters, der Stadt Schwarzenbach am Wald. Selbstverständliches, wie das Tragen eines Helms und ein technisch einwandfreies Sportgerät. Und Wissenswertes, wie das Nicht-Befahren bei Nässe, Schnee oder Sturm sowie bei Nacht und in der Dämmerung. Bitte beachtet die Hinweise auf der Info-Tafel am Einstieg zum Trail.

Erfolgreiche Teamarbeit: Stadt Schwarzenbach am Wald, WSV Schwarzenbach am Wald und ein Trailbau-Profi

Die Idee für den neuen Flow-Trail wurde direkt vor Ort geboren, von MTB-begeisterten Aktiven des WSV Schwarzenbach am Wald. Inspiriert von den Abfahrten auf den Bike Fun Trails. Motiviert, etwas Attraktives für die Heimatregion Frankenwald zu schaffen. Vor allem aber ermutigt von der Bekanntschaft mit einem Trailbau-Profi, Leopold Hermann aus Naila. Mit einer gehörigen Portion Enthusiasmus schafften es WSV und Stadt Schwarzenbach am Wald, das Projekt zu planen, ein geeignetes Gelände zu erschließen und das Ganze mit öffentlichen Mitteln, Spenden und Eigenleistung zu finanzieren.

„Wir wollten etwas Neues schaffen, fanden offene Ohren und Geldgeber und haben 2021 mehrere Monate hart gearbeitet. Wie schön, Mountainbikerinnen und Mountainbiker unseren neuen Flow-Trail hinabkurven zu sehen. Ein Highlight für unsere Bike Fun Trails.“
Thomas Goppold, Vorsitzender des WSV Schwarzenbach am Wald

Streckenbau mit Vernunft: Ein Mountainbike-Trail für Jung und Alt, schonender Ressourcenverbrauch und Rücksicht auf die Natur

Leopold Hermann hat den Flow-Trail zusammen mit Tomas Zejda, einem bekannten Freestyle-Fahrer, geplant. Gebaut haben die beiden zusammen mit der Stadt Schwarzenbach a.Wald und mit aktiven Vereinsmitgliedern des WSV Schwarzenbach am Wald. Für den Trail wurden keine künstlichen Elemente, sondern nur hangeigenes Material verwendet. Außer einer leichten Ausforstung, die unabhängig vom Trailbau anstand, wurden Schäden am Wald konsequent vermieden. Auch durch das Erneuern der Humusauflagen und dank einer optimalen Entwässerung wurde der Trail ökologisch optimal in die natürliche Umgebung eingebunden.

„Wir haben den Flow-Trail so angelegt, dass Mountainbike-Begeisterte aller Altersklassen und Könnensstufen ihre Freude daran haben.“
Leopold Hermann, Trailbauer

Fazit: Großer Spaß für Mountainbiker, mit Umsicht gemacht von Profis

Eine echtes Bike-Vergnügen, auf diesem traumhaften Trail ins Tal zu surfen. Der flowige Downhill eignet sich ideal als Übungs- und Spaß-Gelände für Mountainbike-Fans jeder Couleur und bereichert das breit gefächerte MTB-Angebot am Döbraberg. Durch den schonenden Streckenbau und seinen naturnahen Charakter passt sich der Trail perfekt in das herrlich gelegene Eisenbachtal ein. Großartig, dass ein gemeinschaftliches Engagement die schnelle Realisierung dieses Projekts ermöglichte. Und nun ab auf die Piste: viel Freude mit dem Flow-Trail im Frankenwald!

Weiterführende Links zum Mountainbiken am Döbraberg:

Ausführliche Nutzungsbedingungen zum Flow-Trail, Infos über die Bike Fun Trails am Döbraberg und übers Mountainbiken im Frankenwald gibt’s auch online:

Fotos: Leopold Hermann, Bernd Müller (weitere Verwendung der Bilder nur nach Rücksprache mit Stadt.Land.Hof und Urhebern)

 

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Serie "Waldhauptstadt Schwarzenbach am Wald"

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ist die PEFC-Waldhauptstadt des Jahres 2022. Diese Auszeichnung hebt die langfristige nachhaltige Wald-, Forst- und Holzwirtschaft hervor, die in hier betrieben wird. Doch der Wald bedeutet für die Bevölkerung und für die Gäste von Schwarzenbach am Wald noch viel mehr. Er ist Beruf und Berufung, aber auch Ort für Erholung, Inspiration, Ehrenamt und sportliche Betätigung. Davon erzählt unsere Serie über Schwarzenbach am Wald, die Waldhauptstadt 2022.

Gast-Blogger Bernd Müller

aus Hof nicht nur Webdesigner von Beruf, sondern auch leidenschaftlicher Mountainbiker.

Das Hofer Land zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge ist seine Heimat. Doch auch überregional und international testet er MTB-Reviere. Darüber berichtet er in seinem MTB-Blog genussbiken.de, der 2017 als Sportblog des Jahres ausgezeichnet wurde.

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Bernd Müller

Bernd Müller aus Hof nicht nur Webdesigner, sondern auch leidenschaftlicher Mountainbiker. Das Hofer Land zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge ist seine Heimat. Doch auch überregional und international testet er MTB-Reviere. Darüber berichtet er in seinem MTB-Blog genussbiken.de, der 2017 als Sportblog des Jahres ausgezeichnet wurde.